Archiv für die Kategorie ‘Tourismus’

Der Hamburger Hafen

Donnerstag, 05. Mai 2011

Bei einem Urlaub in Hamburg ist er eines der absoluten Highlights und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt – der Hamburger Hafen. Er zählt zu den größten Häfen Europas und der Welt, Deutschlands größter Seehafen ist er. Seehafen bedeutet, dass hier ohne Umwege Seeschiffe anlanden können, und dass obwohl Hamburg wahrlich nicht an der Küste liegt, sondern rund 100 Kilometer von der Nordsee entfernt. Doch die Elbe ist hier noch durch die Gezeiten beeinflusst, und – auch durch menschlichen Einfluss – inzwischen so breit und Tief, dass unter anderem die riesigen großen Containerschiffe problemlos den Hamburger Hafen anlaufen können.
Auf Karten und Luftbildern fällt sofort die schiere Größe dieses Hafens auf – vor allem am Südufer des Elbehauptstroms haben sich in den letzten mehr als 150 Jahren unzählige Hafenbetriebe angesiedelt und wurden immer größere Hafenbecken angelegt. Heute präsentiert sich der Hamburger Hafen für den Besucher wahrscheinlich zunächst als unübersichtliches Areal voller Industrie mit einem Labyrinth von Hafenbecken. Es lohnt jedoch eine Hafenrundfahrt zu unternehmen, denn nur so erschließt sich die gesamte Größe dieses Gebietes. Von Aussichtspunkten bekommt man nur einen all zu vagen Eindruck davon.

Der Hamburger Hafen ist immer in Bewegung, im Jahr 2007 machten hier mehr als 12.000 Schiffe Halt, ein steigender und immer wichtigerer Anteil davon Containerschiffe. Für den Containerumschlag wurden bereits große Flächen des Hafens umgebaut, andere durch die veränderte Nutzung wieder frei. So entstand zum Beispiel die heutige HafenCity mit der neugebauten Elbphilharmonie. Viele alte Gebäude der Speicherstadt hier haben bereits eine neue Nutzung gefunden.
Wichtiger Anziehungspunkt für Touristen sind auch die Landungsbrücken in St. Pauli. Hier legen heute vor allem Ausflugsschiffe an.
Wenig weiter Elbabwärts lockt die Fischauktionshalle und der Hamburger Fischmarkt Händler, Touristen und Einheimische jeden Sonntag in aller früh an die Hafenkante, um die frischen Leckereien zu probieren und zu kaufen. Der Fischmarkt findet traditionell so früh statt, da in früheren Zeiten keine modernen Kühlmöglichkeiten bestanden und der Fisch bereits vor dem Kirchgang verkauft werden sollte. Bei einem Urlaub in Hamburg sollte ein Besuch hier in Altona wirklich nicht fehlen.

Der Sächsische Weinwanderweg

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Dass es im Elbtal jede Menge Weinplantagen gibt, wissen inzwischen nicht mehr nur die Weinliebhaber. Die Region zwischen Diesbar-Seußlitz und Pirna ist bekannt für seine Weinberge und die köstlichen Produkte, die sie hervorbringen.
Daher kamen Wein- und Wanderliebhaber der Region schon vor Jahren auf die Idee, einen groß angelegten Wanderweg durch die Weingegend zu organisieren und 2004 war es so weit: der sächsische Weinwanderweg wurde erstmals offiziell abgelaufen.
Rechts entlang der Elbe führt der Wanderweg auf insgesamt 90 km durch die schönsten Weinanbaugebiete der Elbregion. Der Weg setzt sich zusammen aus 6 einzelnen Etappen: Los geht es in Diesbar und von dort nach Meißen. Die zweite Etappe führt von Meißen nach Oberau und danach geht es von Oberau nach Redebeul. Die vierte Etappe startet in Radebeul und endet in Dresden, von wo aus es dann nach Pillnitz geht, um schließlich, nach der sechsten und letzten Etappe in Pirna zu landen. Die einzelnen Etappen sind alle etwa gleich lang, nämlich 15 – 18 Kilometer und entsprechend in 5 bis 6 Stunden gemütlich zu erwandern. Gefährliche Stellen, bei denen Anfänger an ihre Grenzen geraten könnten, gibt es auf der Strecke nicht. Man wandern ganz entspannte durch die wunderschönen Weinberge und genießt herrliche Aussichten.
Einen Führer kann man Weinliebhabern dennoch nur wärmstens empfehlen, denn mit einem Führer aus der Region, der sich in der Gegend auskennt wie in der eigenen Westentasche, eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Nur zu gerne zeigen die Führer ihre eigenen Weingüter, lassen die erschöpften Wanderer probieren und geben so manche Geschichte zu besten.